Fotos

Vor allem bei den ZO Medien – hier der neue Hauptsitz in Wetzikon – habe ich Fotos gemacht. Manchmal für meine Berichterstattung. Aber auch Symbolbilder fürs Archiv, die heute noch gerne gebraucht werden.

Das ZO Haus befand sich damals in den letzten Zügen bevor Mieter in die Wohnungen über der Redaktion einziehen konnten. Hier ein Blick in die Tiefgarage.

Alle Fotos habe ich mit dem Handy gemacht. Richtig angewandt, funktioniert das besser als mit der Redaktionskamera.

Die Wohnungen richten sich an junge, urbane Menschen. Im Haus sind keine Familienwohnungen umgesetzt worden. Die Badezimmer deshalb strikt ohne Badewanne.

Ein besonderes Augenmerk hatte ich als Gemeindeverantwortliche auf die Gemeinde Maur. 

Und damit auf die in die Jahre gekommene Badeanlage.

Geplant ist, dass die Anlage neu auch für Spaziergänger:innen zugänglich ist. Sowohl die sanitären Anlagen wie auch das Bistro.

Was mich am Regionaljournalismus schon immer fasziniert hat, ist die Nähe zu den Menschen. Wie hier zur Familie Berger und ihrer Hofgeschichte.

Der Hof wird mittlerweile von der fünften Generation geführt – zum ersten Mal von einer Tochter. Dass Menschen einem schon nach kurzem einen so tiefen Einblick in ihr Leben geben, fasziniert mich immer wieder aufs Neue und macht mich sowohl demütig als auch dankbar.

Die Rad-WM sorgte auch in Maur für rote Köpfe. Gesperrte Strassen, hohe Sicherheitsaufwände, geschlossene Restaurants – und am Schluss blieb die Gemeinde auf den Kosten sitzen.

Journalismus ist kein 9-to-5 Job. Und so kann es sein, dass beim sonntäglichen Spaziergang Fotos, Interview und ein kurzer Text zum ersten schönen Schneetag entstehen.

Als VJ war ich es gewohnt, morgens anzurufen und nach wenigen Stunden meine Interviewpartner zu treffen.

Gut sind die Menschen im Oberland flexibel und spontan genug, auch wenns «räblet».